Der Grundofen ist der von uns, für die meisten Anwendungsfälle, empfohlene Ofen.
Er fasst, als einziger Ofentyp, das alles zusammen was Sie vom Kachelofen erwarten.
dass der Grundofen individuell geplant und berechnet ist. Ganz wichtig bei
der Berechnung ist die Einbeziehung des vorhandenen bzw. des zu bauenden
Schornsteins.
Nur so lassen sich gut funktionierende Öfen mit hohem Wirkungsgrad bauen.
In unserem Forum (Besuch lohnt sich) können Sie lesen was da, in der Praxis,
auch von Ofenbauern, gemurkst wird.
Der Mindestwirkungsgrad des Grundofen muss 78% betragen. Der wird bei vielen
gebauten Grundöfen nicht erreicht weil diese Öfen eben nicht richtig geplant und
berechnet sind.
Unsere Grundöfen berechne ich nach den österreichischen Normen und Anforderungen.
Meist erreichen wir, soweit die nicht von uns beeinflussbaren
Anlagenbestandteile wie z.B. der vorhandene Schornstein das zulassen,
Wirkungsgrade um die 85%.
Das grundsätzliche Problem mit dem Wirkungsgrad ist dass noch nicht mal der
Sachverständige diesen, nach dem Bau, wirklich richtig feststellen kann. Somit
relativieren sich behauptete Märchenwirkungsgrade verschiedener Anbieter
gewaltig. Ist der Ofen verkauft und gebaut ist es zu spät.
Im Forum haben wir Fälle mit superkurzem Zug und riesigen Wirkungsgradangaben.
Diese Grundöfen sind davon aber sicher weit entfernt.
Bestehen Sie daher beim Kauf auf eine verbindliche, anerkannte, fachgerechte
und nachvollziehbare (nachprüfbare!) Berechnung individuell für Ihren Ofen.
Eine Standardberechnung für einen Ofentyp bringt da gar nichts.
Wir geben in der Berechnung auch die Emissionen des individuellen Ofens an. So
können unsere Grundöfen auch in Gebieten mit Einschränkungen, z.B. in der Stadt
München, gebaut werden.
Eine oft gestellte Frage dazu ist auch,
"Kann ich meinen Grundofen selbst bauen?"
Im Prinzip ja, es gibt Leute die bauen sogar ihr Flugzeug oder Auto selbst.
In der Praxis lassen Sie das aber lieber sein.
Warum? Ein paar Antworten.
Im Grundofen brennt Feuer,
im Feuerraum entstehen Temperaturen von über 1000°C.
Hohe Temperaturamplituden bedeuten Dehnung und Schrumpfung des Materials. Diese
Eigenschaften müssten Sie beherrschen lernen bevor Sie an den Selbstbau denken.
Machen Sie einen Fehler kann es sein dass Sie noch mal bauen müssen (nicht nur den
Grundofen, sondern Ihr ganzes Haus)
Seit fast 1000 Jahren werden Grundöfen gebaut und genau solange brennen Häuser
ab weil beim Bau Fehler gemacht werden.
Das passiert auch heute noch immer wieder. Dabei hilft Ihnen auch kein Buch,
Video oder Bauanleitung.
Auch ein Bausatz nur in Grenzen. Diese Bausätze sind, vom Fachmann aufgebaut,
schon ok aber Sie sind kein Fachmann.
Das ist auch der Grund warum Sie von uns keinen Grundofen Bausatz kaufen
können.
Ich möchte nachts ruhig schlafen können und nicht darüber nachdenken was da ein
Selbstbauer möglicherweise alles falsch machen kann.
Das Design
der Bausatzöfen ist, aufgrund der Bausatzvorfertigung, meist bescheiden.
Logischerweise ist ein quadratischer oder rechteckiger Ofen mittels Bausatz am
einfachsten zu realisieren. Daher sind bei diesen Grundöfen Anbauten meist "blind",
also nicht beheizt. Nur Optik also.
Gehen Sie auf die Webseite eines Bausatzherstellers und schauen Sie sich die
gebauten Grundöfen an und dann vergleichen Sie das mal mit dem was Sie bei uns sehen
können.
Es lohnt sich nicht
Selbstbauen hat ja meist als Hintergrund dass man dabei etwas sparen will.
Die Rechnung geht aber beim Grundofen nicht auf.
Bausätze sind, aus verschiedenen Gründen, recht teuer. Oft teurer als ein
brennfertig aufgebauter Ofen von uns.
Der Bausatzhersteller hat viel Arbeit damit einen Bausatz zu planen, zu
berechnen, zusammenzustellen und zu liefern.
Verkäufer, meist selbständige Handelsvertreter, kassieren Provisionen bis zu
40%.
Mit ähnlichem Aufwand könnte er den Bausatz auch gleich bei Ihnen vor Ort
zusammenbauen.
Sie haben keinerlei Garantie auf den selbst aufgebauten Ofen, sondern lediglich
auf das gelieferte Material. Wenn Ihr selbstgebauter Ofen nicht (richtig)
funktioniert haben Sie Pech gehabt.
Der Hersteller wird, wohl meist auch zu Recht, sagen dass seine Lieferung in
Ordnung war. Damit ist er erst einmal aus der Haftung.
Sie können dann, über Rechtsanwalt und Gericht, einen Gutachter beauftragen
herauszufinden was da nicht richtig ist.
Aber der wird meist nur feststellen können dass nicht richtig gebaut wurde oder
eine bauliches Problem z.B. mit dem Schornstein besteht.
Dann haben Sie einen schlechten Ofen und bezahlen den Gutachter noch dazu. Haben Sie aber einen brennfertigen Ofen
bauen lassen, sieht die Situation ganz anders aus.
Sie haben, zumindest bei uns, fünf Jahre Gewährleistung lt. BGB. Der Unterschied
alleine wäre schon viel Geld wert.
Lassen Sie sich von Ihrem Rechtsanwalt mal den Unterschied zwischen selbst
aufgebautem Bausatz und brennfertig vom Handwerk aufgebautem Ofen erläutern.
Deswegen ist,
zumindest bei uns, ein brennfertig aufgebauter, Ofen immer preiswerter als ein vergleichbarer Bausatz.
Das ganze richtet sich nicht
gegen den Selbstbau überhaupt, sondern lediglich beim Spezialgebiet
Grundofen.
Ich habe schon Kamine von Selbstbauern gesehen die erste Klasse waren.
Heizkamine oder Warmluftöfen mit Nachheizkasten kann jemand, der auch sein Haus
gebaut hat, immer selbst bauen, wenn er das will. Dazu bekommt er bei uns auch
jede Unterstützung. Allerdings handelt es sich dabei immer nur um
Konvektionsöfen. Ein Grundofen ist da die klar bessere Investition.
Das ganze jetzt nachzuprüfen ist aber Ihre Aufgabe.
Hier finden Sie eine Beschreibung der verschiedenen Kachelofen und Kamin Bauarten.
Konkrete Angaben mit Namen oder gar Links zu Bausatzherstellern mache ich grundsätzlich nicht.
Ich brauche keinen Schriftverkehr mit deren Anwälten.
Was ich meine
finden Sie per Google leicht selbst heraus.