


Die Planung eines individuellen, hocheffektiven Grundofens ist eine ziemlich komplexe Sache.
Ich verwende dazu folgende Software.
DataCAD für die 2D Planung und Konstruktion.
Palette CAD für die 3D Ansichtsplanung.
Das Kachelofenberechnungsprogramm des Österreichischen
Kachelofenverbandes für die gleichzeitige Berechnung nach EN 15544.
Die Planung und Konstruktion sowie die Berechnung erfolgt integriert, alle drei Programme werden gleichzeitig genutzt.
In DataCAD erstelle ich den Grundriss und zeichne ich Feuerraum
und Züge jeweils Schritt für Schritt und unter Übernahme der
Berechnungswerte in die Zeichnung.
Die dabei entstehenden Daten werden schrittweise nach Palette CAD
übertragen wo ich den Ofen dann visuell zeichne.
Diese Art zu planen und konstruieren bedingt einen erheblichen
Zeitaufwand garantiert aber erstklassige Ergebnisse.
Die wiederum rechtfertigen jeden Aufwand.
Dabei entstehen eine Menge Zeichnungen die alle zum Auftrag gehören.
Das sind
Grundriss
Technischer Grundriss mit Zugzeichnung
Ansicht
Technische Ansicht mit Zugzeichnung
eine Perspektive, je nach Ofen auch mehrere Perspektiven
außerdem gehören zum Auftrag
Berechnung des Ofens
Technische Dokumentation
Schornsteinberechnung
Bedienungsanleitung
eine Menge Papier also.
Damit haben Sie als Kunde die Gewähr eine nachprüfbare Leistung zu bekommen.
Der wichtigste Schritt bei der Grundofenplanung ist die technische
Berechnung desselben.
Sie ist ausschlaggebend für die sichere Funktion, für einen möglichst
hohen Wirkungsgrad, für den Schutz des Schornsteines
-Stichwort
Versottung- und für die Schadstoffemmission.
Im Zusammenhang damit muss ich auch auf die entsprechenden Bestimmungen (BIMSch) hinweisen.
Diese setzt ab 2015 Grenzwerte die teilweise sehr anspruchsvoll sind.
-Stichwort Feinstaub-
Aber nicht nur Feinstaub (40mg/m³), auch der CO Gehalt (1250mg/m³) der
Rauchgase und Mindest-Wirkungsgrad (75%) sind darin festgeschrieben.
Diese Bestimmungen werden dann, wenn auch mit Übergangsfristen und
einigen Ausnahmen für "historische Öfen" auch für den Bestand gelten.
Irgendwann wird der Bezirksschornsteinfegermeister (BSM) damit anfangen
die Emissionen zu messen.
Werden dann die Grenzwerte nicht eingehalten heißt es nachrüsten. Dort
wo das nicht möglich oder nicht rentabel ist bedeutet das Stilllegung.
Das muss natürlich nicht sein.
Ich berechne unsere Grundöfen ausschließlich mit zertifizierter
Berechnungssoftware (Techn.Uni Wien, Österreichischer
Kachelofenverband).
Dadurch sind wir in der Lage schon heute die ab 2015 verlangten Werte zu
garantieren.
Zu jedem Ofen gehört ein entsprechendes
Zertifikat (Herstellerbescheinigung). Darin werden sämtliche relevanten
Werte aufgeführt.
Dadurch muss der Ofen weder gemessen noch nachgerüstet werden.
Sie finden hier eine
Musterberechnung (es handelt sich um diesen
Angebotsofen) dazu die
Technische Dokumentation und die
Schornsteinberechnung nach EN 13384.
Wird der Ofen dann gebaut ist diese Berechnung aber mit den realen
Schornsteindaten zu korrigieren.
Wie Sie in der Berechnung sehen hat der Grundofen einen Wirkungsgrad von 86%.
Um die Bedeutung des Wirkungsgrades hervorzuheben folgende kleine Vergleichsrechnung.
Nominalleistung mit 78% Wirkungsgrad und 11,1kg Holz 4,5kW (8h)
Effektive Leistung bei 86% Wirkungsgrad und der gleichen Holzmenge 5,0kW
(8h)
In der Technischen Dokumentation werden Nominalwerte angegeben.
Das halbe kW Mehrleistung ist geschenkte Leistung. Dafür brauchen Sie weder Holz zu kaufen noch zu bearbeiten.
Einen Grundofen mit weniger als 78% Wirkungsgrad bauen wir nicht.
Und auch 78% nur dann wenn die Verhältnisse (Schornstein) keine besseren
Werte zulassen.