Kamine

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Heizkamin, Heizkamin mit Heizungsunterstützung und Offener Kamin

Kamine gibt es in verschiedener Ausführung.

Die Haupttypen sind Heizkamine, Speicherkamine und Offene Kamine mit oder ohne Heizeinsatz.

Heizkamine sind nur bedingt zum heizen geeignet. In der Funktion ähneln sie den Warmluftkachelöfen haben aber wesentlich größere Sichtscheiben. Dadurch haben Sie während des Abbrandes einen größeren Strahlungsanteil. Heizkamine heizen nur dann wenn Feuer darin brennt. Die Speicherung ist nicht nennenswert.

Speicherkamine sind Heizkamine mit nachgeschalteter keramischer Nachheizfläche. Diese kann als handwerklich gemauerter Zug oder als industrieller Speicherkörper ausgeführt werden. Dies verbessert die Eigenschaften etwas. Ein Grundofen wird so aber nicht daraus.
Aber besser als nichts.

Als Speicherkamine werden aber auch Grundöfen in Kaminoptik bezeichnet.
Richtig wie Grundöfen konstruiert und gebaut haben diese Öfen Grundofeneigenschaften.

Oft werden aber auch Heizkamine ohne Luftaustritt gebaut und dann als Speicherkamine bezeichnet. Das ist unzulässiger Unfug.
Diese Öfen funktionieren nicht sinngemäß, der Wirkungsgrad ist extrem schlecht, die Enttäuschung programmiert.
In unserem Forum gibt es einige solche Fälle die vor dem Richter gelandet sind.

Heizkamine können mit Wassermantel oder mit Rauchgaswärmetauscher zur Heizungsunterstützung ausgerüstet werden.

Offene Kamine mit Heizeinsatz sehen aus wie normale Heizkamine haben aber eine Scheibe die während des Abbrandes geöffnet bleiben kann.
Offene Kamine ohne Heizeinsatz werden handwerklich gemauert. Sie bieten das schönste Feuererlebnis.
Grundsätzlich sind offene Kamine aber nicht zum heizen geeignet und dürfen dafür auch nicht genutzt werden.
Erlaubt ist nur der "gelegentliche" Betrieb.