


Die Heizungsunterstützung oder auch die Ganzhausheizung mit dem Grundofen ist ein ganz spezielles Thema.
Ganzhausheizung:
Zuerst gilt es abzuklären ob das auch wirtschaftlich sinnvoll ist.
Kann sinnvoll sein wenn der Gesamtenergiebedarf 10kW (maximal 15kW)
nicht überschreitet.
Diese Leistung kann mit maximal drei Abbränden realisiert werden.
Allerdings ist es nicht möglich einen beliebig großen Teil der
Heizleistung wasserseitig zu entnehmen. Der Aufstellraum des Ofens
sollte daher so sein dass er direkt mit dem Ofen beheizt, aber eben
nicht überheizt wird.
Z.B. wäre eben ein großer zusammenhängender Wohnbereich, der direkt
beheizt werden kann günstig. In dem Fall können Nebenräume mittels
Wasser beheizt werden.
Sinnvoll ist dabei der Einsatz eines Pufferspeichers. Ohne den ist
die Brauchwasserversorgung gar nicht möglich.
Auch sollte der Boden im Wohnbereich "fußwarm" ausgeführt sein. Holz,
Kork, Teppich usw. sind dafür gute Beläge. Ein Keramik- oder
Natursteinboden ist "fußkalt", muss also mittels Fußbodenheizung
temperiert werden.
Dabei kann es dann leicht sein dass der Aufstellbereich durch die
Direktabstrahlung des Ofens und die zusätzliche Fußbodentemperierung
überheizt werden.
Nicht vergessen sollte auch werden dass die Ganzhausbeheizung mittels
eines wasserführenden Grundofens nicht automatisch erfolgt. Es muss also
ein Backupheizsystem vorrätig gehalten werden. Im anderen Fall kann das
Haus während längerer Abwesenheit (Winterurlaub) nicht beheizt werden.
Im einfachsten Fall kann das eine elektrische Heizpatrone im
Pufferspeicher sein.
Heizungsunterstützung:
Die ist im Prinzip zwar immer machbar wirft aber die Frage nach der Wirtschaftlichkeit auf.
Der Gesamtwärmebedarf spielt in dem Fall keine Rolle. Es müssen aber
zwei Heizsysteme angeschafft und unterhalten werden.
Wir verwenden dazu wartungsfreie, langlebige Absorber die zwischen Ofen
und Anbauwand eingebaut werden. Das hat den Vorteil dass der Ofen auch
bei Stromausfall (Pumpenausfall) weiterbeheizt werden kann. Warmes
Wasser gibt es dann natürlich nicht mehr, ansonsten heizt der Ofen aber
weiter wie gewohnt. Auch die nötige Sicherheitseinrichtung ist relativ
einfach. Es ist auch nicht nötig, wie z.B. bei wasserführenden Kombiöfen
oder Kaminen, bei Stromausfall mit Frischwasser zu kühlen das dann in
den Kanal läuft.