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Theo Kern

(Administrator)

Einwandfrei.

Theo L. Kern theo.kern@kachelofen-profis.de http://www.kachelofen-profis.de Für direkten Kontakt bitte meinen E-Mail Link benutzen und eigene Kontaktdaten nicht vergessen. Auf halbanonyme Mails antworte ich nicht.
03.05.20, 14:27:46

maik3

(Advanced Member)

So, am Sonntag nachmittag habe ich im unteren Sims den Hohlraum mit Schamottestreifen ausgemörtelt. Darauf können jetzt die Kacheln gesetzt werden.
Gestern musste ich dann mit der kleinen Flex freihändig in den großen Eckkacheln den Ausschnitt für die Ofentür herstellen. Mit viel Wasserzugabe geht das ganz gut. Die Kacheln sind so groß, die passen nicht in meine Nasschneidemaschine. Da der Ausschnitt von einem Blendrahmen abgedeckt wird kommt es hier auch nicht so genau drauf an.
Heute habe ich dann die erste Ecke gesetzt. Hilfreich sind kleine Anschläge aus Holzklötzen,die vorher mit Zwingen genau fixiert werden. Da drückt man die Kachel dan drann und weiß das sie nun genau sitzt. In die Fuge müssen passende Holzkeile sonst presst das Gewicht der Kachel den Mörtel so stark zusammen, dass keine Fuge mehr bleibt.
Vor dem Setzen wurde die Kachel innen mit Schamotte ausgekleidet.

Grüße
Maik
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06.05.20, 22:15:01

Robert

(Senior Member)

geändert von: Robert - 07.05.20, 15:36:33

Hallo Maik
Zitat von maik3:

Gestern musste ich dann mit der kleinen Flex freihändig in den großen Eckkacheln den Ausschnitt für die Ofentür herstellen. .........
Vor dem Setzen wurde die Kachel innen mit Schamotte ausgekleidet.

Das sieht ja alles sehr gut aus und ist auch gut dokumentiert! Die oben aufgeführten Punkte hatten mir vor 8 Jahren auch grosse Sorgen bereitet. Unser Ofen ist vollständig mit diesen Stegkacheln versehen. An den Ecken waren es verrundete Eckkacheln die in der Länge zu bearbeiten waren. An diesen Kacheln war überhaupt nichts gerade und im Winkel. Der Schnitt musste an beiden Schenkeln sauber sein und die "krumme" Kachel musste schlussendlich gerade stehen. Meine Schneidmaschiene war auch zu klein. Da es 6 Stück waren, die exakt zu schneiden waren, habe ich eine Firma gefunden mit einer CNC-Maschine und einem 1200mm Blatt. Damit liess sich der Schnitt nach dem Ausrichten in einem Aufwasch ausführen.
Stegkacheln ausschiefern: Das war eine riesige Übung in denkbar schlechter Erinnerung: Geduldspiel bei ca. 80 Stegkacheln. Die Schamottplatten habe ich mit Kleber an den Kacheln befestigt und den verbleibenden Spalt Kachel/Schamotte jeweils mit Mörtel gefüllt.
Im Nachhinein hat sich die Mühe gelohnt. Ich hoffe, dass es bei Ihnen auch so sein wird.
Gruss Robert
07.05.20, 15:32:41

maik3

(Advanced Member)

Hallo Robert
Danke für die Hinweise zur Kachelbearbeitung. Ich war auch schon bei einem Steinmetz, hier bei uns in der Nähe. Der konnte mir aber nicht garantieren, dass die Glasur beim schneiden unbeschädigt bleibt und so bin ich davon wieder abgekommen.

Das Ausschiefern ( verwirt ) der Kacheln geht eigentlich ganz gut mit dem BHell Mörtel. Verarbeitungszeit: unbegrenzt! Ich mische ihn relativ dünn an und drücke die Schamotte fest hinein. Alles was am Rand herausquillt wird mit der Kelle glattgezogen. Nochmal mit dem Pinsel drüber und gut is´. Da ist der Mörtel für die Ofenhülle bedeutend schlechter zu verarbeiten.
Heute sind die 2. große Eckkachel und die Kachel an der Wand zum Flur an ihren Platz gekommen. Die Mittlere, lange kommt morgen dran.
Dann durfte auch schon mal das Warmhaltefach probesitzen. Da überlege ich noch wie ich es in der Ofenhülle befestige.
Hier noch ein paar Bilder für die Diashow-Liebhaber:
Grüße
Maik
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07.05.20, 23:38:32

maik3

(Advanced Member)

Die Ofenhülle wächst langsam, die größten Teile sind nun verbaut. Die meisten Kacheln sind bei dieser Größe nicht ganz plan und winklig, so das man mit den Fugen ein paar Kompromisse eingehen muß. Gleiche Formate sind auch von den Maßen her nicht immer identisch. Dazu kommt noch das die Glasur auch leichte Unterschiede aufweist. Ich lege dann alle in Frage kommenden Teile mal aus und schau was da so am besten zusammen passt. Es ist nun mal kein Produkt aus der Serienfertigung.
Als nächstes kommt nun wieder ein Sims der den Ofen etwas verjüngt. Da muss ich die Eckkacheln schneiden, hoffentlich klappt das. Die Teile passen von der Höhe gerade noch so in die Nasschneidemaschiene.
Ganz oben, in die Kachelstege, habe ich einige Winkel eingeklebt die das Gewicht besser auf den unteren Teil des Ofens übertragen sollen.
Heute ist mir etwas in den Zwischenraum hinter die Kacheln gefallen, dass nur mit ewigem Gefummel und schlussendlich mit dem Staubsauger wieder ans Tageslicht kam. Also besser Nichts nur mal schnell auf dem Rand abstellen! Murphys Law schlägt gnadenlos zu... traurig
Grüße
Maik
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08.05.20, 23:32:19

Robert

(Senior Member)

Zitat von maik3:

Die meisten Kacheln sind bei dieser Größe nicht ganz plan und winklig, so das man mit den Fugen ein paar Kompromisse eingehen muß. Gleiche Formate sind auch von den Maßen her nicht immer identisch.

Mit diesen unkontrollierten Geometrien habe ich auch gekämpft .... nicht nur beim Schneiden der Eckkacheln. Einige Kacheln mussten innen auf der Stegseite mit der Flex nachgearbeitet werden, um die Schamottebrücken im Bereich der Fugen anordnen zu können.

Zitat von maik3:

Dazu kommt noch das die Glasur auch leichte Unterschiede aufweist. Ich lege dann alle in Frage kommenden Teile mal aus und schau was da so am besten zusammen passt. Es ist nun mal kein Produkt aus der Serienfertigung.

Und wieso soll der Kachelsetzer durch eine Selektion der Kacheln versuchen eine optisch gleichmässige Oberfläche hinzukriegen? Soll der Kachelsetzer tatsächlich das Unvermögen des Kachelherstellers auszugleichen versuchen? Ich habe es nicht getan! Aber ehrlich: ich habe zu spät realisiert, dass man eine Selektion machen könnte. Aber wo hätte ich denn meine 80 Kacheln auslegen sollen? Der Ofen heizt trotzdem toll und das unregelmässige Erscheinungsbild sind vom Kachelhersteller und vom Kachelsetzer so gewollt! Kein Wort davon, dass beide zusammen es hätten besser machen können ... wenn denn ein regelmässiges Erscheinungsbild überhaupt als besser bezeichnet werden kann.
09.05.20, 09:08:04

Theo Kern

(Administrator)

geändert von: Theo Kern - 09.05.20, 11:15:44

Ofenkacheln können, aufgrund der Größe, Dicke und Geometrie, niemals so gleichmäßig sein wie Fliesen.
Das ist einfach so und macht, am fertigen Ofen, einen bedeutenden Teil ihrer Erscheinung aus.
Durch die leichten Unterschiedlichkeiten ergibt sich optische und haptisch eine ganz andere Wirkung als z.B. bei Fliesen.
Fliesen werden am Fließband, vollautomatisch, mit sehr niedriger Feuchte gepresst. Das geht weil sie so dünn sind.
Ofenkacheln sind da eine ganz andere Nummer.
Sie werden in Handarbeit gemacht.

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09.05.20, 11:15:02

maik3

(Advanced Member)

Ja, die Ofenkacheln, da lässt man schon ein paar Nerven! Ich habe mich auch gefragt warum sind die so unterschiedlich? Jetzt geben wir so viel Geld aus, da könnte mann doch erwarten das es dafür absolute Maßarbeit gibt. Nach Rückfragen bei Herrn Kern und bei einem alten Ofensetzer habe ich mich jedoch überzeugen lassen, dass das nun mal Handarbeit ist und diese Toleranzen absolut normal sind. Gut, zu unserem Haus passt das aber für Leute die dem Perfektionswahn verfallen sind, ist so´n gekachelter Ofen nichts. Die drehen durch bei wechselnden Fugenbreiten zwischen 3 und 6 mm. Vielleicht ist es auch leichter bei kleinformatigen Kacheln und nicht so stark gegliederten Flächen?
Heute ging es gut voran obwohl sich der Höhenzuwachs in Grenzen hält... Ich habe die Kacheln für den nächsten Sims geschnitten. Das war nicht so einfach, da sie von der Höhe nicht komplett unter die Schneidemaschiene passen. So musste ich von beiden Seiten schneiden und immer aufpassen, dass das Blatt in die Glasur eintaucht. Ist das nicht der Fall, franst es an der Schnittkante zu stark aus. Stellenweise habe ich beim Schneiden 2 mm zugegeben und es danach vorsichtig mit der Fächerscheiben auf das endgülige Maß geschliffen. Zum brechen und verschleifen der Kante nehme ich dann einen Wetzstein für die Sense, der ist sehr fein und leicht gerundet, also perfekt für die Bögen an den Simsen.
Da ich morgen das Höllengerät nicht starten kann wollte ich dann noch die nächsten beiden Eckkacheln auf Maß schneiden. Die sind 44 x 22 x 22 cm und müssen auf 44 x 15 x 15 cm gebracht werden. Dazu musste ich die Säge umbauen. Auflagetisch abbauen, Abdeckung und Spritzschutz weg und noch einen cm am Gehäuse absägen, dann passte es gerade so. Mit der kleinen Flex habe ich auf 15,5 cm vorgeschnitten und dann 5 mm mit der Maschine sauber abgetrennt.
Nun stehen sie erstmal nur trocken an ihrem Platz. Morgen muss ich mir Gedanken machen wo ich die Ziegelstegplatten der Ofenabdeckung im Bereich der Keramik aufliegen lasse.
Grüße
Maik
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09.05.20, 23:49:53

Robert

(Senior Member)

Zitat von maik3:
Morgen muss ich mir Gedanken machen wo ich die Ziegelstegplatten der Ofenabdeckung im Bereich der Keramik aufliegen lasse.

Ein Rat von einem, der auch nach 8 Jahren Betrieb noch keinen einzigen Riss an seinem Ofen findet: Auf alle Fälle nicht auf dem Zugkörper: Wärmedehnung!
Es ist sehr interessant, Ihren Ablauf zu verfolgen. Wenn ich so etwas gehabt hätte, wäre vieles viel einfacher gewesen. Ich habe mich erst an den Bau gewagt, als ich praktisch jeden Stein auf dem CAD aufgebaut und in einer 100 seitigen ppt-Datei dokumentiert hatte.
Weiterhin viel Spass!
10.05.20, 09:07:48

Theo Kern

(Administrator)

Er hat die Unterlagen nur gelegt um die endgültige Höhe anzuzeigen.
Selbstverständlich darf die Auflage keine Berührung mit dem Zug haben.

Theo L. Kern theo.kern@kachelofen-profis.de http://www.kachelofen-profis.de Für direkten Kontakt bitte meinen E-Mail Link benutzen und eigene Kontaktdaten nicht vergessen. Auf halbanonyme Mails antworte ich nicht.
10.05.20, 10:47:57

maik3

(Advanced Member)

Hallo Robert
Vielen Dank für den Hinweis. Ich bin gerade mit Herrn Kern in intensivem Austausch und denke es wird sich eine perfekte Lösung finden.
Hut ab vor Ihrer Planungsleistung. Ein schweizer Uhrwerk mit Kacheln sozusagen. Bei mir geistern die Bilder eher etwas diffus im Hirn und je länger ich drüber nachdenke umso konkreter wird es. Fehlschläge sind bei Ihrer Methode natürlich seltener! Dafür bin ich, trotz kleiner Umwege, vielleicht schneller am Ziel?
Ich denke das Wichtigste ist, dass man mit seiner persönlichen Arbeitsmethode glücklich wird und das Ergebnis stimmt. Dann macht es auch Spaß und ist keine Arbeit.
Grüße in die Schweiz.
Maik
10.05.20, 23:11:49

Robert

(Senior Member)

geändert von: Robert - 11.05.20, 09:04:27

Zitat von maik3:

Dafür bin ich, trotz kleiner Umwege, vielleicht schneller am Ziel?

Das stimmt aber ganz sicher! Ich war damals 72 und hatte Zeit zur Verfügung nach dem Motto: Arbeit lässt sich soweit dehnen, als Zeit zur Verfügung steht.
Es ist zu beachten, dass ich einen riesigen Respekt vor dem Projekt hatte. Die Bereitschaft der Unterstützung durch Personen vom Fach war damals nicht in dem Masse vorhanden, wie ich sie heute wahrnehme. Um nicht in einer Sackgasse zu landen, habe ich selbst die einschlägigen Normen studiert, auf einem Excelsheet abgebildet und die Berechnungen durchgeführt / nachvollzogen.
Die grösste Überraschung hatte ich ganz am Anfang beim Abbruch der offenen Feuerstelle die nicht nach den vorhandenen Plänen gebaut war. Da gab es unerwartet und blitzartig statische Probleme zu lösen.
Persönliche Erfahrung: Ich habe meinen Ofen mit Messsonden am Überbrand, am Vbs, am Schornsteinaustritt und im Raum ausgerüstet. Ich bin überzeugt (nicht alle teilen diese Meinung), dass sich ein GO nur mit der Kenntnis dieser Messwerte und dem Beobachten der voraussichtlichen Wetterentwicklung optimieren und optimal betreiben lässt. Allerdings relativieren diese Messergebnisse die Rechenergebnisse resp. es gibt dann Interpretationsbedarf.
Sie haben´s bald geschafft!
11.05.20, 08:54:03

maik3

(Advanced Member)

Heute ging es wieder etwas voran. Nachdem ich einen winzigen Kratzer im Ofen entdeckt habe wurde er erstmal Christo mäßig verpackt.... Kann nicht schaden dachte ich mir, die Rolle Kreppband ist es Wert.
Dann habe ich die beiden oberen Ecken mit Schamotte ausgekleidet und penibel genau gesetzt. Das dauert, die Position muss stimmen, das Lot in beide Richtungen, die Fuge und die Höhe! Und das alles mit dem Ortner Mörtel der in Nullkommanix fest wird. wütend Aber es hat geklappt, trotz Biermangel auf der Baustelle.
Für das Warmhaltefach muss in die beiden Kacheln ein Ausschnitt rein, das ging ganz entspannt weil der Rahmen wieder die Schnittkanten abdeckt. Ich möchte es so befestigen, dass man es später jederzeit ausbauen kann, mal sehen wie ich das löse. Einen "Sockel" aus 4 Steinen der dichten Schamotte hat es schon bekommen, so das man es von vorn durch die Öffnung einschieben kann.
Die restlichen Kacheln dieser Reihe habe ich dann alle noch mit Schamotte ausgekleidet, so das ich sie morgen einbauen kann.

@ Robert: Temperaturfühler im Überbrand und im Vbs sind auch bei mir vorgesehen. Den Fühler am Schornsteinkopf hätte ich auch gerne, nur fehlt mir da ein praktikabler und kurzer Weg für die Fühlerleitung. Ich glaube die K-Fühler kann man nicht beliebig verlängern.

Grüße
Maik
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11.05.20, 23:06:53

maik3

(Advanced Member)

Gestern habe ich die vorbereiteten Kacheln gesetzt. Das ging eigentlich ganz gut da man sich an den Ecken orientieren konnte. Ein paar gerade Hölzer, Schraubzwingen und große Klammern leisten gute Dienste. Die Ofensetzer haben da so Drahtklammern und zwicken ihre Wasserwage drann, das schaut natürlich professioneller aus cool
Mit Hern Kern konnte ich auch den oberen Abschluss des Ofens klären. Es kommen auf der ganzen Länge Kalziumsilikatplatten mit 2 cm Abstand zu den Zügen über den Ofen. Dadurch wird der Sturz zum Flur und unsere verputzte Holzdecke geschützt. Die habe ich heute mühsam angepasst und verklebt.
Grüße
Maik
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13.05.20, 22:32:17

maik3

(Advanced Member)

Der Ofen ist zu. lachen Ist schon ein komisches Gefühl die letzte Platte zu verkleben mit der Gewissheit da nie wieder reinzukommen. Ist das alles richtig, nix drinn vergessen, wo ist meine Frau und die Katze.... traurig
Im gekachelten Bereich kommen über die Dämmplatten noch 2 Ziegelstegplatten, die halten dann den letzten Sims und die Kacheln die den Ofen oben abschließen.
Im Flur ist nun auch wieder eine geschlossene Wand zu sehen, eigentlich fertig zum verputzen.
Über den Zügen im Wohnzimmer ist ein waagerechter Bereich der eigentlich auch nur verputzt werden sollte. Vielleicht verlege ich dort ein paar Kacheln vom alten Ofen. Es sind ein ganz schlichter Sims und genügend glatte Kacheln vorhanden. Sie haben ein ganz helles Beige, würde auch gut zum Grün des neuen Ofens passen und die Fläche ist dann pflegeleicht.
Grüße
Maik
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14.05.20, 22:24:57

maik3

(Advanced Member)

Oh, es dauert..... Als ich heute Mittag die ersten Kacheln für den Deckel geschnitten habe, war ich überzeugt das ich bis zum Abend fertig werde. Aber von den letzten 12 Kacheln müssen 8 geschnitten werden, 2 davon über Eck. Die passen auch nicht ganz unter die Steinsäge, so das es ein elendes Gefrickel ist bis alles passt. Draußen regnet es, es ist saukalt und die nassen Klamotten machen´s nicht angenehmer. Bis auf die 2 Ecken und die beiden vorderen Simse ist alles fertig geschnitten. Morgen werde ich alles verkleben.
Den Sims vom alten Ofen habe ich auch mal angepasst, mal sehen ob ich ihn verbaue.
Grüße
Maik
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15.05.20, 22:15:45

maik3

(Advanced Member)

Sooooo...., alle Kacheln sind verklebt. Es war ein ewiges Probieren, bin heute bestimmt 100 mal den Hocker rauf und runter. Man muß den Sims 100%ig waagerecht halten sonst geht mit anzeichnen garnichts. Bevor ich die Kacheln verlegen konnte habe ich kleine Stege verklebt auf denen sie dann aufliegen. Die letzten 4 glatten Kacheln habe ich mit einem Saugheber verlegt, sonst bekommt man die nach dem anpassen nicht mehr raus. Es ist ganz gut geworden, obwohl man mit der Passgenauigkeit Kompromisse eingehen muss. Teilweise sind die Simse 5 mm schmäler als die glatten Kacheln eine Reihe weiter darunter. Auch sind sie vom Profil her nicht alle gleich, wenn es unten an der Kante passt stehen oben manchmal 1-2 mm über.
Auf alle Fälle ist das Thema Kacheln verlegen jetzt durch. freuen
Grüße
Maik
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16.05.20, 23:35:23

Theo Kern

(Administrator)

Ist doch super geworden.

Wobei ein Fehler fällt mir jetzt doch auf.
Statt Wärmefach hätten ich an der Stelle ein Kühlfach einplanen sollen.

Theo L. Kern theo.kern@kachelofen-profis.de http://www.kachelofen-profis.de Für direkten Kontakt bitte meinen E-Mail Link benutzen und eigene Kontaktdaten nicht vergessen. Auf halbanonyme Mails antworte ich nicht.
17.05.20, 05:41:10

maik3

(Advanced Member)

Ein Kühlfach im Grundofen, das wäre doch mal eine Herausforderung Herr Kern! Es hätte auch ein gewisses Alleinstellungsmerkmal gegenüber den Mitbewerbern.

Gestern ging nicht viel, ich habe die Schamotte in die Reinigungsöffnung eingesetzt und mich (theoretisch) mit dem Ausbau des Feuerraumes befasst.
Heute war dann endgültig der Tag an dem die Steinsäge das letzte Mal gelaufen ist, ich habe die Steine für den Feuerraum und die Kacheln vom alten Ofen geschnitten.
Die alten Kacheln decken die Züge ab, von vorn sieht man nur eine schmale Kante. Der Rest der Züge wird verputzt, im Wohnzimmer und im Flur. Für den Flur war mal Schiefer in der Überlegung aber leider sind die Aussagen zur Kachelofentauglichkeit nicht ganz eindeutig. Laut Steinmetz soll er sich unter Hitzeeinwirkung eventuell nach längerer Zeit in seine Schichten auflösen. Ist mir dann doch zu riskant, immerhin eine Menge Arbeit mit ungewissem Ausgang.
Der Feuerraum wird lose mit der schweren Schamotte ausgelegt und trocken mit Bhell+ "ausgefugt". Nun ist er fertig und theoretisch könnte man den Ofen anfeuern. lachen
Die nächsten Tage werde ich mich wieder anderen Dingen widmen, mit dem Ofen wird es also etwas langsamer weitergehen. Die interessantesten Arbeiten sind erledigt, verputzen und verfugen sind jetzt keine Hexerei. Wenn es wieder größere Fortschritte gibt wird die Diashow fortgesetzt freuen
Grüße
Maik
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18.05.20, 22:10:00

Robert

(Senior Member)

geändert von: Robert - 20.05.20, 09:57:50

Hallo Maik
Das Resultat Ihrer Arbeit gefällt mir! Sauber, sorgfältig, gefällig. Aber eine etwas verspätete Bemerkung zu P5130015.JPG.
Ist da die Promacilplatte hinten tatsächlich an den Unterzug geklebt? Promacil ist brüchig, spaltet leicht, Kleber auf Zug beanspruchen ist mutig. Klar: grosse Kräfte treten nicht auf, nur Temperaturwechsel und vielleicht Vibrationen / Erschütterungen, Alterung. Aber vielleicht ist das nicht so, wie ich das Bild interpretiere.
Gruss Robert
20.05.20, 09:52:43
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